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Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

31.01.2017 - Amtlicher Verdacht des Ausbruchs der Geflügelpest im Landkreis Nordsachsen

rechtecjkiges Hinweissschild mit der Aufschrift "Geflügelpest - Sperrbezirk - "

Der von der Geflügelpest betroffene Putenbestand befindet sich im Sperrbezirk, den das Landratsamt Nordsachsen nach Ausbruch der Wildvögelgeflügelpest im November 2016 eingerichtet hatte.
(© Petra Nowack/Fotolia.de)

Bislang waren von der Geflügelpest in Sachsen Wildvögel betroffen. Am 30. Januar 2017 wurden in einem Nutztiergeflügelbestand im Landkreis Nordsachsen über 250 tote Puten festgestellt. Untersuchungen der Landesuntersuchungsanstalt haben am Dienstag das hochpathogene Geflügelpestvirus H5 festgestellt.

Friedrich-Löffler-Institut hat am Mittwoch den amtlichen Verdacht bestätigt.

Der Nutztiergeflügelbestand wurde sofort durch die zuständige Behörde vor Ort gesperrt. Darüber hinaus wurden entsprechend den geltenden gesetzlichen Vorschriften (Geflügelpestverordnung) vom Landratsamt Nordsachsen in Zusammenarbeit mit dem betroffenen landwirtschaftlichen Betrieb unverzüglich die entsprechenden Maßnahmepläne zur sofortigen Tötung des gesamten Putenbestandes des Standortes umgesetzt. Insgesamt 6.500 Tiere sind betroffen.

Gesundheitsministerin Klepsch erklärt dazu: »Das H5N8 Virus ist für Geflügel hoch ansteckend. Unser Ziel ist es, einen weiteren Eintrag in Nutzgeflügelbestände zu verhindern. Deshalb ist es im Interesse aller Geflügelhalter, sich auch weiter an die landesweite Stallpflicht zu halten. Für den Verbraucher gibt es keine Gefährdung, Geflügel kann weiterhin bedenkenlos verzehrt werden.«

Der Putenbestand befindet sich im Sperrbezirk, des vom Landratsamt Nordsachsen nach dem Fund einer vom Geflügelpestvirus H5 nachweislich infizierten toten Reiherente am 16. Januar 2017 amtlich festgestellten Ausbruchs der Wildvögelgeflügelpest und war bisher unauffällig. Von den Mitarbeitern des Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes waren noch am 27. Januar 2017 insgesamt 60 amtliche Proben des Bestandes mit negativem Ergebnis festgestellt wurden.  Am 30. Januar 2017 veränderte sich die Situation in der Anlage dramatisch und führte letztlich zur Feststellung des amtlichen Verdachtes der Geflügelpest in diesem Bestand.

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