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Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz

21.10.2016 - Allianz Arbeit + Behinderung informiert über Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

Moderatorin interviewt Inhaberin und Gesellen von Gnaucks Backhaus

Weil gute Beispiele für sich sprechen: René Rämisch (1.v.r.) arbeitet in Gnaucks Backhaus in Sebnitz. Mit Begeisterung und mit einer Lernbehinderung. Sein Handicap war für das Familienunternehmen kein Grund, den jungen Mann nicht über den Fachpraktiker zum Bäckergesellen auszubilden.
(© SMS)

Anhand von konkreten Beispielen informierte die Allianz Arbeit + Behinderung am 20. Oktober 2016 in der Dresdner Handwerkskammer (HWK) über die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

Gemeinsam mit der HWK und der Sächsischen Industrie- und Handelskammer hatte sie Inhaber, Geschäftsführer und Personalverantwortliche sächsischer Unternehmen zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Denn: 76 Prozent der Menschen mit Behinderung haben eine abgeschlossene Berufsausbildung. Doch sehr oft finden sie nur schwer Zugang zum ersten Arbeitsmarkt.

Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen können an unterschiedlichsten Stellen in den Betrieben hervorragende Arbeit leisten, weiß Staatsministerin Barbara Klepsch: »Arbeit und Behinderung, das geht zusammen und nutzt allen Beteiligten. Wir brauchen mehr öffentliches Bewusstsein. Denn Menschen mit Behinderung sind motivierte und leistungsfähige Fachkräfte. Wir möchten davon noch mehr Unternehmer überzeugen.« Dieses Wissen um die Potenziale von Menschen mit Behinderungen zu verbessern, ist eine der wichtigsten Aufgaben der Allianz Arbeit + Behinderung. Zusammen mit 20 weiteren Partnern aus Wirtschaft und Politik, von Verbänden behinderter Menschen, mit Wohlfahrtsverbänden und Sozialleistungsträgern stellt sich das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz in der Allianz Arbeit + Behinderung dieser Aufgabe.