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Meldungen - Januar bis März 2016

Schwerpunkte beim dritten Verbändegespräch Integration: Spracherwerb und Verständigung

Das dritte Verbändegespräch Integration am 23. März stand im Zeichen von »Spracherwerb und Verständigung«. Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, gefolgt. Es ist gesellschaftlicher Konsens, dass ohne Sprachkenntnisse kaum eine Orientierung im Alltag, die Integration in unsere Gesellschaft oder der Einstieg in Beruf oder Ausbildung möglich ist. Das nächste Verbändegespräch wird am 14. September 2016 stattfinden.

Integrationsministerin Köpping »Integrationspaket trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei«

Schriftzug: Integrationsministerin Petra Köpping bei der Aktuellen Debatte im Landtag.

Integrationsministerin Petra Köpping bei der Aktuellen Debatte im Landtag.
(© Foto: SMGI)

Die Staatsregierung hat am 04. März ein Integrationspaket für das Jahr 2016 beschlossen, dessen Maßnahmen mit 34,4 Mio. Euro ausgestattet sind. Der Sächsische Landtag widmete sich dem Thema in seiner heutigen aktuellen Debatte unter dem Titel  »Sachsen handelt – starker Staat, Förderung von Demokratie und Integration«. Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ging dabei in ihrem Redebeitrag auf die Maßnahmen des Integrationspaketes ein.
Gleich zu Beginn machte die Ministerin deutlich: »Die Verantwortung für eine erfolgreiche Integration liegt bei den Migrantinnen und Migranten selbst und bei der Aufnahmegesellschaft und ihren Institutionen. Integration braucht die richtigen Voraussetzungen, damit sie gelingen kann. Mit dem Integrationspaket sind wir einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Es ist ein Sofortprogramm für das Jahr 2016 mit dem wir unsere Arbeit aus dem vergangenen Jahr fortführen und ausbauen können.«

Maßnahmen des Integrationspaketes:

Erstorientierung in den Erstaufnahmeeinrichtungen

Flächendeckendes Angebot der »Wegweiserkurse« in den Erstaufnahmeeinrichtungen, um grundlegende Kenntnisse über unseren Alltag und die Regeln unseres Zusammenlebens und erste Deutschkenntnisse zu vermitteln.

Sprachkurse nach Zuweisung in die Kommunen

Ergänzend zu den Integrationskursen des Bundes wird Sachsen eigene Sprachkurse für Flüchtlinge und Asylsuchende mit Bleibeperspektive anbieten. Hier erfolgt ein Lückenschluss durch den Freistaat, um denjenigen, die bleiben, eine Voraussetzung für die Integration in der Kommune zu geben.

Servicestellen für Sprach- und Integrationsmittler bzw. Gemeindedolmetscher-Dienste

Um von Anfang an eine bessere Verständigung und Kommunikation zwischen Zugewanderten und Behörden, Ämtern und den Menschen in den Kommunen zu ermöglichen, sollen die Landkreise und Kreisfreien Städten beim Aufbau von Servicestellen für Sprach- und Integrationsmittler bzw. Gemeindedolmetscher-Dienste unterstützt werden. Hierbei sollen insbesondere Personen mit Migrationshintergrund als Sprach- und Integrationsmittler gewonnen werden. Sie unterstützen in der Behördenkommunikation und in Alltagssituationen.

Soziale Betreuung und integrative Maßnahmen

Die bereits aufgestellten Förderrichtlinien »Soziale Betreuung für Flüchtlinge« und «Integrative Maßnahmen« werden finanziell aufgestockt. Durch die »Soziale Betreuung« erhalten die Kommunen mehr Mittel, um den Geflüchteten bei alltäglichen Gelegenheiten, wie z.B. Behördengänge, Arztbesuche, Schulanmeldung oder soziale Netzwerkarbeit zur Seite zu stehen. Dank der »Integrativen Maßnahmen« wird das Ehrenamt vor Ort stärker unterstützt. Gefördert werden Projekte, die sich für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen.

Kommunaler Integrationskoordinator

Zur Unterstützung der Amts- und Verantwortungsträger in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sollen den Kommunen bei den Landkreisen kommunale Integrationskoordinatoren an die Seite gestellt werden. Deren Aufgabe soll es sein, die Gemeinden des Kreises bei der Bewältigung der Unterbringung und Integration vor Ort zu beraten, z.B. als Anlaufstelle für alltägliche Anliegen oder die Sammlung und Bündelung von Integrationsangeboten. Sie entlasten damit vor allem die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen in den aufnehmenden Gemeinden. So sollen beispielsweise Vereine und ehrenamtliche Helfer besser vernetzt werden und deren Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Stellen z.B. Krankenhaus, Agentur für Arbeit, Polizei, Behörden gefördert und unterstützt werden. Der kommunale Integrationskoordinator soll auch die Kreisverwaltung entlasten, indem er Anfragen bzw. Anliegen an die Verwaltung im Vorfeld erledigt.

Stärkung von Frauen mit Migrationshintergrund

Frauen und Müttern kommt eine Schlüsselrolle bei der Integration zu. Sie sorgen für ein stabiles soziales und familiäres Umfeld, das eine gute Basis für gelingende Integration ist. Um sie in ihrer Rolle als die maßgeblichen Integrationsakteure innerhalb ihrer Familien zu stärken, bedürfen sie besonderer Unterstützung. Sie sollen daher besonders angesprochen, unterstützt und vernetzt werden.

Gewaltschutz für Frauen und Mädchen

Unter den Flüchtlingen befinden sich viele Frauen und Mädchen mit traumatischer Gewalterfahrung, die eines besonderen Schutzes bedürfen. In den letzten Monaten ist es zu einer verstärkten Inanspruchnahme der Hilfesysteme (Frauenhäuser und Beratungsstellen) gekommen. Insbesondere steigt auch die Zahl der mit der Frau aufzunehmenden Kinder. Dementsprechend werden die Hilfesysteme finanziell besser ausgestattet.

Stärkung Ehrenamt – Fortbildungskurse

Vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Akteure und Initiativen leisten zurzeit unverzichtbare Beiträge zur Integration und fördern das interkulturelle Verständnis. Vereine tragen dazu bei, dass Integration gut gelingt. Unterstützung und Fortbildung für ehrenamtlich Tätige sind daher eine wichtige Säule für eine erfolgreiche gesellschaftliche Integration von Asylsuchenden und anerkannten Flüchtlingen.
Integrationsministerin Köpping betonte: »Das Integrationspaket trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Mit der Verabschiedung der Maßnahmen bereiten wir den Weg für viele Asylsuchende, hier in Sachsen Fuß zu fassen. Gleichzeitig unterstützen wir die Kommunen und Ehrenamtlichen durch die Aufstockung der Richtlinien und durch die Einrichtung von kommunalen Integrationskoordinatoren. Damit entlasten wir die Bürgermeister und unterstützen die wichtige Vernetzung von Helferinnen und Helfern. Als Gleichstellungsministerin liegen mir die Vorhaben für Frauen und Kinder besonders am Herzen. Die Vermittlung unserer Grundwerte und die Einbindung der geflüchteten Frauen in unsere Gesellschaft sind wichtige Schwerpunkte unserer Integrations-und Gleichstellungspolitik.«

Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag 2016

Foto: Gleichstellungsministerin Köpping spricht am Pult des Sächsischen Landtags.

Gleichstellungsministerin Petra Köpping bei der Festveranstaltung anlässlich des Internationalen Frauentages im Sächsischen Landtag.
(© Una Giesecke)

»Engagiert - emanzipiert. Sachsens Frauen in der sozialen Arbeit«, unter diesem Motto richtete die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping die traditionelle Festveranstaltung zum Internationalen Frauentag am 12. März aus. Rund 200 Frauen sind ihrer Einladung in diesem Jahr gefolgt.

In ihrer Festrede dankte die Ministerin den anwesenden Frauen stellvertretend für ihre Arbeit. »Sie sind wichtige und zuverlässige Partnerinnen für die Umsetzung einer modernen Gleichstellungspolitik in Sachsen. Ich möchte mich ganz herzlich für das Engagement, für die Solidarität und die gute Zusammenarbeit bedanken«, betonte die Ministerin.

Gleichzeitig machte sie deutlich, wo noch Handlungsbedarf besteht. »Man muss schon eine sehr spezielle Brille aufhaben, um zu glauben, dass Frauen und Männer in Deutschland in allen Belangen gleichgestellt sind. Dass sie etwa wirklich die gleichen Zugänge zur Führungsetage hätten oder dass sie das Gleiche verdienen. Um zu sehen, dass es nicht so ist, reicht ein Blick in die Statistik«, so Köpping. Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich Fortschritte auf diesem Feld.

Köpping weiter: »Es ist mir außerordentlich wichtig, die vielen zu uns geflüchteten Frauen und Kinder in die Gleichstellungspolitik mit einzubeziehen. Maßnahmen, die sich aus ihrer besonderen Schutzbedürftigkeit ergeben, können wir mithilfe des Integrationspaketes umsetzen. Die Vermittlung unserer Grundwerte, zu denen selbstverständlich auch die Gleichberechtigung der Geschlechter oder die gewaltfreie Kindererziehung gehören, ist dabei ein wichtiger Bestandteil der Integrationsarbeit. Wenn es uns gelingt, die Migrantinnen zu befähigen, für sich selbst und andere in unserer Gesellschaft aktiv zu werden und sie zu stärken, dann haben wir ein wichtiges Ziel erreicht.«

Novellierung der Richtlinie zur Förderung der Chancengleichheit

Foto: Ministerin Köpping spricht auf dem Podium der Kabinettspressekonferenz.

Staatsministerin Petra Köpping bei der Vorstellung der Novellierung der Richtlinie für Chancengleichheit am 08. März in Dresden.
(© SMGI)

Mehr Unterstützung für Chancengleichheit und Bekämpfung häuslicher Gewalt

Die Sächsische Staatsregierung stellt mehr Geld für Gleichstellungsarbeit und die Bekämpfung von häuslicher Gewalt und sexueller Ausbeutung zur Verfügung. In diesem Jahr liegen die Mittel bei rund 5,5 Millionen Euro, das sind 3,3 Millionen Euro mehr als 2015.

»Mit den Geldern unterstützen wir die wichtige und zum Teil sensible Arbeit in Gleichstellungsprojekten, in Projekten zur Förderung der Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt und in Projekten zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Menschenhandel. Mit der Novelle stärken wir die sächsische Gleichstellungsarbeit und reagieren auch auf den veränderten Bedarf, der durch Asylsuchende und Flüchtlinge entsteht«, erklärte Gleichstellungsministerin Petra Köpping heute bei der Vorstellung der novellierten Richtlinie in Dresden.

Die überarbeitete Richtlinie beinhaltet neben einem verbesserten Finanzrahmen auch eine Erweiterung der Fördermöglichkeiten durch die Einbindung neuer Fördergegenstände.

Fördergegenstände bis jetzt:

  • Gleichstellungsprojekte
  • Projekte von Kommunen
  • Projekte zur Bekämpfung von häuslicher Gewalt und zur Bekämpfung des Menschenhandels zum Zweck sexueller Ausbeutung und
  • Existenzgründungen von Frauen im ländlichen Raum

Neu hinzugekommen:

  • Projekte zur Förderung der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Für ein demokratisches Miteinander – Staatsministerin Köpping und Staatssekretär Dr. Kleindiek im Gespräch mit sächsischen Initiativen

Foto: Ministerin Köpping und Staatssekretär Kleindiek vor einer Wand auf der »Courage« steht

v.l.n.r: Susann Rüthrich, Bundestagsabgeordnete, Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Robert Kusche, Geschäftsführer des Bereichs Opferberatung des RAA Sachsen e.V.
(© SMGI)

Am 03. März führte Staatsministerin Petra Köpping gemeinsam mit dem Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Ralf Kleindiek, Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern sächsischer Initiativen, die aus dem Bundesprogramm »Demokratie leben!« sowie dem Landesprogramm »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz« gefördert werden. Thema war die tägliche Arbeit der Initiativen: Auf welche Menschen treffen sie? Was kann aus ihrer Sicht verbessert werden?

Staatsministerin Köpping dankte den kommunalen Verantwortlichen und Initiativen: »Sie müssen mit den Konflikten in der Bevölkerung vor Ort umgehen, sie zeigen dass Rassismus, Demokratiefeindlichkeit und Menschenverachtung nicht geduldet werden. Die vergangenen Monate und Wochen haben besonders deutlich gemacht, wie wichtig Initiativen sind, die die demokratische Kultur in Sachsen fördern. Ich sehe es als unsere Aufgabe an, diese wichtige Basis der Demokratieförderung stärker zu unterstützen«, so Petra Köpping weiter. Staatssekretär Dr. Kleindiek sicherte Hilfe vom Bund zu: »Wir werden das Land Sachsen bei seinen Anstrengungen unterstützen, die Präventionsmaßnahmen auszubauen. Uns ist die Zusammenarbeit aller Aktiven sehr wichtig.«

Ministerinnen besuchen WillkommensKITA in Gröditz

Foto: Die Ministerinnen Köpping und Kurth zusammen mit einer Gruppe Kindergartenkindern.

Die Staatsministerinnen Petra Köpping und Brunhild Kurth bei ihrem Besuch in der WillkommmensKITA in Gröditz.
(© SMGI)

Staatsministerin Petra Köpping besuchte am 02. März mit ihrer Amtskollegin, der Sächsischen Staatsministerin für Kultus, Brunhild Kurth, die AWO Integrative Kindertagesstätte »Buratino« in Gröditz, eine von insgesamt zehn WillkommensKITAs in Sachsen. Der gemeinsam gelebte und gestaltete Alltag in der Kita sei eines der besten Beispiele für gelungene Integration, waren sich die Ministerinnen einig. Das Modellprojekt »WillkommensKITAs« wird in der Trägerschaft der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung (DKJS)durchgeführt und durch den Freistaat Sachsen finanziell gefördert. Die Ministerinnen übergaben bei ihrem Besuch übergaben einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 147.000 Euro an den Projektträger (DKJS).

Für mehr Unterstützung – Integrationsministerin und Ausländerbeauftragter reisen nach Brüssel

Foto: Integrationsministerin Petra Köpping erklärt einem männlichen Zuhörer einen Sachverhalt.

Ministerin Köpping wirbt vom 24.-25. Februar um mehr Unterstützung aus Brüssel für Integrationsmaßnahmen in Sachsen.
(© SMGI/Ronald Bonß)

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, und der Sächsische Ausländerbeauftragte, Geert Mackenroth, reisen am 24. und 25. Februar zu einem gemeinsamen Arbeitsbesuch nach Brüssel.

» Es geht darum, weitere Unterstützung seitens der Europäischen Union bei den notwendigen und anstehenden Integrationsmaßnahmen in Sachsen zu erhalten“, so Integrationsministerin Petra Köpping im Vorfeld des Treffens.

Ministerin Köpping eröffnet Reihe von Podiumsgesprächen zum Thema »Flucht und Migration« in Leipzig

Foto: Integrationsministerin Köpping bei ihrer Rede auf dem Podium

Integrationsministerin Petra Köpping bei ihrer Auftaktrede zur Veranstaltungsreihe »Flucht und Migration: Ursachen, Probleme, Fluchtwege und Dimensionen, aktuell und historisch« in Leipzig.
(© SMGI)

Am 22. Februar hat die sächsische Integrationsministerin Petra Köpping eine Reihe von Podiumsgesprächen an der Leipziger Volkshochschule mit einem Einführungsreferat zum Thema »Flucht und Integration in Sachsen – Chancen und Herausforderungen« eröffnet.

Ministerin Köpping zur Veranstaltung, deren Schirmherrin sie ist: »Der Prozess der Integration besteht aus Annäherung, Auseinandersetzung mit dem jeweils Anderen und Kommunikation, dem Finden von Gemeinsamkeiten und Unterschieden und der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung auf beiden Seiten. Ich schätze deshalb den fairen Dialog, wie er mit dieser Podiumsreihe gestaltet wird und ich danke den Initiatoren und Kooperationspartnern für ihr Engagement.«

Weiblich, rebellisch, türkisch – Preview des oscarnominierten Films »Mustang« am 23. Februar in Dresden

Titelabbildung: Filmplakat zum Film »Mustang« - Fünf Mädchen baden im Meer.

Gleichstellungsministerin Köpping zum Film: »Frauenrechte sind ein sehr sensibles Thema, das wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.«
(© Weltkino Filmverleih GmbH)

Am23. Februar 2016 gibt es ein Preview der türkisch-französisch-deutschen Koproduktion "Mustang" im Dresdner Programmkino Thalia. Der Film von Regisseurin Deniz Gamze Ergüven hat mit seiner bewegenden Geschichte über fünf Schwestern in einem türkischen Dorf bereits unter anderem als „Bester Nachwuchsfilm“ beim Europäischen Filmpreis in Cannes überzeugt und ist in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" für einen Oscar nominiert.

»Der Film schafft es, in poetischer und gleichzeitig bedrückender Weise, vom Kampf gegen den Verlust von Freiheit zu erzählen, den die Mädchen erleiden müssen, nur weil sie als Mädchen geboren wurden«, bringt es Gleichstellungsministerin Köpping auf den Punkt. Damit sei Regisseurin Deniz Gamze Ergüven eine einfühlsame und doch kraftvolle Umsetzung des Themas Recht auf Selbstbestimmung gelungen.


Preview: 23. Februar 2016, 19 Uhr; Programmkino Thalia, Görlitzer Straße 6, 01099 Dresden.

Inhalt des Films

Es ist Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem Tod der Eltern bei ihrem Onkel und ihrer Großmutter auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern – allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt – beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen.

http://mustang.weltkino.de

Einladung zur Fachveranstaltung »Entgeltgleichheit? – Gecheckt!!«

Titelabbildung: Titelbild des Flyers zur Fachveranstaltung »Entgeltgleichheit? – Gecheckt!!«

In Deutschland beträgt die statistische Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, bezogen auf das durchschnittliche Stundenentgelt, 22 Prozent.
(© SMGI)

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping und der Präsident der IHK Dresden, Dr. Günter Bruntsch, laden kleine und mittlere sächsische Unternehmen herzlich ein, an der Fachveranstaltung »Entgeltgleichheit? – Gecheckt!!« am 29. Februar 2016 in Dresden teilzunehmen.

Die Ursachen für Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen sind vielfältig und bedingen sich zum Teil gegenseitig. Die Folgen betreffen Einzelne genauso wie Unternehmen. Um verdeckte Entgeltunterschiede zwischen Frauen und Männern in Unternehmen zu identifizieren und gezielt Ursachen hierfür zu überprüfen, stehen Verfahren wie Logib-D oder der Entgeltgleichheits-Check zur Verfügung. Diese werden auf der Fachveranstaltung vorgestellt und in Workshops mit Anwendungsbeispielen untersetzt. Darüber hinaus wird es weitere interessante Redebeiträge unter anderem zum Thema »Altersarmut und Entgeltgleichheit« geben.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 15. Februar 2016 unter ursula.huhn@sms.sachsen.de anmelden.

Verein Frauenkultur Leipzig erhält 20.700 Euro Fördermittel

Foto: Staatsministerin Petra Köpping bei der Übergabe des Fördermittelbescheids an den Frauenkultur Leipzig e.V.

Staatsministerin Petra Köpping bei der Übergabe des Fördermittelbescheids an den Verein Frauenkultur Leipzig e.V.
(© SMGI)

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, hat am 01. Februar einen Fördermittelbescheid über 20.700 Euro aus dem Landesprogramm »Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz« an den Verein Frauenkultur e.V. Leipzig überreicht.

Das Projekt »Treasure City. Democracy now« bringt Schülerinnen und Schülern aller Schulformen ab der 8. Klasse Demokratie auf besondere Weise näher. Mittels »Educaching«, einer abgewandelten Form des Geocachings, findet eine GPS-unterstützte moderne Schatzsuche statt, die man sich als Tour zu verschiedenen demokratiehistorisch relevanten Orten vorstellen kann. Über die Auseinandersetzung mit den Geschehnissen werden die Jugendlichen dafür sensibilisiert, wozu beispielsweise die Nichtteilnahme an Wahlen führen könnte. Außerdem entwickeln die Schülerinnen und Schüler anhand aktueller Probleme demokratische Lösungsansätze und übergeben diese schließlich dem Jugendparlament Leipzig.

»Es ist mir ein besonderes Anliegen, die demokratische Bildung von Schülerinnen und Schüler zu unterstützen. Ich freue mich daher sehr, dass der Fördermittelantrag für dieses Projekt positiv beschieden wurde und ich nehme heute sehr gern die Gelegenheit wahr, den Bescheid persönlich zu überbringen«, sagte Ministerin Köpping beim Besuch des Vereins Frauenkultur Leipzig.

Staatsministerin Petra Köpping gedenkt der homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping nahm am 27. Januar in Berlin an der Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen teil. Am Denkmal in Berlin-Tiergarten hielt sie eine Gedenkrede.

„Am Tag der Befreiung wollen wir uns an die Menschen erinnern, die den furchtbaren Repressalien und der Gewalt der Nazis schutzlos ausgeliefert waren. Wir würdigen und ehren an diesem Tag alle Opfer – jüdische Menschen, politisch Andersdenkende, Homosexuelle, Mitglieder verfolgter Religionsgemeinschaften, Angehörige ethnischer Gruppen und Menschen mit Behinderung. Die Erinnerung an ihr Schicksal schmerzt uns. Gerade in diesen Tagen erfahren wir wie wichtig für uns die Mahnung an die grauenhaften Geschehnisse ist. Wir erleben eine Radikalisierung in Teilen unserer Bevölkerung, die uns mit großer Sorge erfüllt“, so Köpping.

»Mami in Form« gewinnt sächsischen Gründerinnenpreis 2016

Foto: Gleichstellungsministerin Petra Köpping zusammen mit der Gewinnerin des sächsischen Gründerinnenpreises 2016, Anett Drechsel sowie dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Ralph Sonntag (HTW Dresden)

Gleichstellungsministerin Petra Köpping zusammen mit der Gewinnerin des sächsischen Gründerinnenpreises 2016, Anett Drechsel sowie dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Ralph Sonntag (HTW Dresden)
(© SMGI: Oliver Killig)

Die Gewinnerin des Gründerinnenpreises 2016 steht fest: Anett Drechsel aus Chemnitz überzeugte die Jury mit ihrem sportlichen Angebot »Mami in Form«, bei dem Mütter Sport treiben können ohne auf ihre Kleinen zu verzichten. Die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping überreichte ihr am 22. Januar in Dresden den sächsischen Gründerinnenpreis, der erstmals mit 5.000 Euro dotiert war.

Den zweiten Platz und 1.000 Euro Preisgeld erreichten die beiden Friseurmeisterinnen Katrin Seemann und Karolin Köhler-Scholz aus Leipzig. Seit 2012 haben beide einen eigenen Salon, der neben Friseur- und Kosmetikdienstleistungen noch mehr zu bieten hat, um sich schön zu fühlen.

»Wir wollen mit der Preisvergabe das unternehmerische Engagement von Frauen besonders würdigen und sie zur Existenzgründung ermutigen«, sagte Staatsministerin Köpping im Rahmen der Preisverleihung.

Einladung zum 16. sächsischen Gründerinnenpreis

Titelabbildung: Titelseite der Einladung zum Gründerinnenpreis

In Sachsen werden rund ein Drittel der Gewerbeanmeldungen für Einzelunternehmen von Frauen vorgenommen. Der sächsische Gründerinnenpreis soll dabei helfen, den Anteil der Gründerinnen in Zukunft zu erhöhen.
(© HASLOO / Shotshop.com)

Am 22. Januar ist es wieder soweit – der 16. sächsische Gründerinnenpreis wird in der Messe Dresden verliehen.

Der sächsische Gründerinnenpreis soll Frauen eine Bühne geben, die den Weg in die Selbständigkeit erfolgreich gegangen sind und Frauen ermutigen, die über eine Geschäftsgründung nachdenken.

»Wir brauchen weibliche Vorbilder, gerade in Wirtschaft und Politik. Und wir brauchen die klare Botschaft: Das ist erst der Anfang, denn Frauen können noch viel mehr«, so die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping im Vorfeld der Preisverleihung.

Anmeldung noch möglich

Im Rahmen des Auswahlverfahrens zum Sächsischen Gründerinnenpreis 2016 stellten sich sechs mutige und kreative sächsische Gründerinnen vor, die dieses Jahr in die engere Auswahl gekommen sind.Wer erfahren möchte, welche der Damen den Gründerinnenpreis 2016 erhält, kann sich noch unter ursula.huhn@sms.sachsen.de für die Veranstaltung anmelden.

 

Staatsministerin Petra Köpping unterzeichnet den Aufruf »Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos«

Bildmontage: Gleichstellungsministerin Petra Köpping bleickt auf den Schriftzug: »Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos«

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping
(© Julian Hoffmann)

Die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht sind widerwärtig und durch absolut nichts zu rechtfertigen. Jetzt werden sie von PopulistInnen genutzt, um Stimmung gegen einzelne Personengruppen zu machen.

Der Aufruf »Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos« will sich gegen diese Instrumentalisierung zur Wehr setzen und fordert gleichzeitig, dass den Betroffenen sexualisierter Gewalt jetzt alle Unterstützung und Hilfe zukommt, die sie benötigen.

Ein Angebot ist beispielsweise das Hilfetelefon »Gewalt gegen Frauen« des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Frauen können zu jeder Tages-und Nachtzeit unter 08000 116 015 anrufen und erhalten dort direkt Unterstützung – anonym und in 15 Sprachen.


Weitere Informationen zum Aufruf finden Sie hier:
http://ausnahmslos.org
Weitere Informationen zum Hilfetelefon finden Sie hier:
http://www.hilfetelefon.de/aktuelles.html

Köpping: »Null Toleranz bei Frauenverachtung«

Zu den massiven Übergriffen auf Frauen in der Silvesternacht in Köln und anderen deutschen Städten äußerte sich die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping:

»Die sexuellen Übergriffe auf Frauen sind durch absolut nichts zu rechtfertigen. Das ist ein krimineller Akt, für den die Täter bestraft werden müssen. Respekt gegenüber Frauen ist nicht verhandelbar. Es gibt null Toleranz bei Frauenverachtung, ganz gleich aus welchen Gründen sie zu Tage tritt.«

Ministerin Köpping warnte jedoch vor einem Generalverdacht gegen Asylsuchende:

»Ein Generalverdacht und Stimmungsmache gegen Asylsuchende helfen uns nicht weiter. Nach dieser abscheulichen Jagd auf Frauen darf es nicht zu einer Jagd auf Flüchtlinge kommen.«

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Kontakt

Pressesprecherin der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Alexandra Kruse

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  • Postanschrift:
    Albertstraße 10, 01097 Dresden
  • Telefon:
    (0351) 56 45 49 10
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    (0351) 56 45 49 09
  • E-Mail

Bürgerbeauftragte der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Dr. Theresa Schmotz

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