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Meldungen - Oktober bis Dezember 2015

Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest

Foto: Zwei Hände bilden ein Herz. Darunter links steht der Schriftzug: »Ein frohes Fest«

Die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Gleichstellung und Integration wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
(© SMGI)

Modellprojekt »Wegweiserkurse für Asylsuchende« gestartet

Foto: Ministerin Köpping beim Besuch eines Wegweiserkurses in Dresden.

Integrationsministerin Köpping besuchte am 17. Dezember einen laufenden Wegweiserkurs in Dresden.
(© SMGI)

Am 14. Dezember haben in Dresden die ersten »Wegweiserkurse für Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen« begonnen. Die Kurse bieten den Asylsuchenden eine erste sprachliche sowie kulturelle Orientierung für das Leben in Sachsen.

In insgesamt 30 Stunden absolvieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Sprachwerkstatt, in der sie von Deutschdozenten unterrichtet werden. Personen mit Migrationshintergrund geben als Kulturmittler im zweiten Teil der Kurse grundlegende Werte und wichtige Informationen zum Leben in Deutschland an die Kursteilnehmer weiter. Dabei geht es beispielsweise um Grundrechte, die Gleichberechtigung von Frau und Mann, aber auch um Mobilität, um unser Bildungssystem, um Erziehung, Arbeit oder das Gesundheitswesen.

»Die Wegweiserkurse kann man als ein Tor zu unserer Gesellschaft beschreiben«, so Ministerin Köpping beim Besuch eines Kurses am 17. Dezember in Dresden. »Wer schnelle Orientierung gibt, handelt präventiv und vermittelt unsere Werte bereits zu einem frühen Zeitpunkt. Davon profitieren nicht nur die Asylsuchenden, sondern auch alle Akteure, die mit Asylsuchenden arbeiten und die gesamte Gesellschaft.«

Das halbjährige Modellprojekt »Wegweiserkurse für Asylsuchende in Erstaufnahmeeinrichtungen« wird vom Volkshochschulverband des Landes Sachsen in Kooperation mit Arbeit und Leben Sachsen e.V. zunächst an sechs Standorten in Sachsen durchgeführt.

Erlöse von »Run and Roll« ermöglichen Einsatz von Flüchtlingslotsen an Uniklinikum Dresden

Foto: Integrationsministerin Köpping zusammen mit dem Flüchtlingslotsen, Vertretern des Uniklinikums und den Initiatoren des Spendenlaufs.

Ministerin Köpping bei der Vorstellung des Flüchtlingslotsen in Dresden: »Je mehr Vorbilder es gibt, die das Menschsein in den Mittelpunkt stellen, desto besser«
(© SMGI)

Ab Januar 2016 nimmt Robert Bitterlich seine Tätigkeit als Flüchtlingslotse am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden auf. Der Flüchtlingslotse entlastet Ärztinnen und Ärzte indem er organisatorische und formale Belange im Zusammenhang mit der Behandlung Asylsuchender übernimmt, was letztendlich allen Patienten zu Gute kommt.

Die Stelle des Flüchtlingslotsen kann durch den Erlös des Benefiz-Laufs »Run and Roll – Dresden bewegt sich«, finanziert werden, dessen Schirmherrin Integrationsministerin Köpping ist. »Der Spendenlauf hat ganz deutlich gemacht, Dresden kann sich bewegen und Vieles bewirken. Neben dem ganz konkreten Ergebnis, einen Flüchtlingslotsen einstellen zu können, geht ein starkes Signal von der Aktion aus. Wir brauchen genau dieses Engagement für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit«, so die Ministerin zur Benefiz-Veranstaltung, an der sich im vergangenen Oktober über 3.000 Menschen beteiligt hatten.

Zweisprachige Broschüre »Grundrechte in der Bundesrepublik Deutschland« erschienen

Titelabbildung: Cover der Broschüre »Grundrechte in der Bundesrepublik Deutschland« mit acht Frauen und Männern unterschiedlicher Herkunft.

Die Broschüre enthält die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes in Deutsch sowie deren Übersetzung auf Arabisch.
(© SMGI)

Am 14. Dezember ist die zweisprachige Broschüre »Grundrechte in der Bundesrepublik Deutschland« erschienen. Diese wird von der sächsischen Integrationsministerin Petra Köpping herausgegeben. Die Broschüre enthält die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland auf Deutsch sowie auf Arabisch. „In diesem Teil der Verfassung stehen die demokratischen Prinzipien, die wir für unser Zusammenleben brauchen. Und diese Prinzipien gelten auch für jeden, der zu uns kommt“, so Ministerin Köpping.

Die Broschüre kann beim Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung bestellt werden. Ministerin Köpping kündigte die Übersetzung der Broschüre in weitere Sprachen an.

»Orientierungshilfe für Asylsuchende in Sachsen« in fünf Sprachen erschienen

Bildmontage: Cover der Orientierungshilfe und links daneben Ministerin Köpping bei der Übergabe der Broschüre an eine Asylsuchende

Integrationsministerin Petra Köpping bei der Übergabe der Broschüre an eine Asylsuchende in Dresden / Cover der Orientierungshilfe.
(© SMGI)

Am 07. Dezember hat Integrationsministerin Petra Köpping die aktualisierte Neuauflage der »Orientierungshilfe für Asylsuchende in Sachsen« gemeinsam mit dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth in Dresden vorgestellt. Die Broschüre steht in fünf Sprachen zur Verfügung und ist mit vielen erklärenden Bildern versehen. »Mit dieser Broschüre wollen wir den Asylsuchenden eine erste Orientierung für ihr Leben in Sachsen geben. Das umfasst knappe Informationen zu allen Lebensbereichen und wichtige Kontakte«, erklärt Integrationsministerin Petra Köpping.

Die Orientierungshilfe kann beim Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung bestellt werden. Sie liegt auf Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi und Russisch vor.

Außerdem steht sie unter folgenden Links als Download bereit:

»Stärker durch Vielfalt« - Verleihung des Sächsischen Integrationspreises 2015

Foto: Gruppenfoto aller Preisträger des Sächsischen Integrationspreises 2015

Die Preisträger 2015: Coswig - Ort der Vielfalt e.V., Eilenburger Flüchtlingspaten und Schüler für Flüchtlinge - eine Initiative des Gymnasiums Bischofswerda
(© Gabriel Moreno)

Unter dem Motto »Stärker durch Vielfalt« haben sich 56 Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen um den Sächsischen Integrationspreis 2015 beworben. Die drei Preisträger wurden am 04. Dezember von Staatsministerin Petra Köpping, dem Sächsischen Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth und dem Vizepräsidenten des Sächsischen Landtags Horst Wehner in Dresden ausgezeichnet.

Mit dem Sächsischen Integrationspreis wurden in diesem Jahr Personen und Gruppen gewürdigt, die sich in den vergangenen zwölf Monaten besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in unsere Gesellschaft eingesetzt haben; Menschen, die Integration unterstützen, fördern und (vor)leben. Folgende drei Projekte und Initiativen wurden von der sechsköpfigen Jury ausgewählt und können sich über den mit 1.500 Euro dotierten Preis freuen:

Initiative »Schüler für Flüchtlinge« aus Bischofswerda

Die Initiative »Schüler für Flüchtlinge« des Bischofswerdaer Goethe-Gymnasiums besucht viermal wöchentlich das örtliche Asylbewerberheim. Mehr als 30 Schüler beteiligen sich in diesem Zusammenhang mit großer Regelmäßigkeit an Koordinations-, Organisations-, Aufklärungsmaßnahmen und führen darüber hinaus größere Veranstaltungen zu aktuellen Asyl- und Flüchtlingsthemen durch. Besonderes Anliegen der Schüler ist es, über die Schicksale von Flüchtlingen aufzuklären und Vorurteile und Ressentiments abzubauen.

Eilenburger Flüchtlingspaten

Ziele des Projektes »Flüchtlingshilfe Eilenburg« sind die schnellere Integration von Flüchtlingen durch Patenschaften, der Abbau von Vorurteilen und Berührungsängsten sowie die Förderung eines  interkulturellen Austauschs. Im Café International in Eilenburg lernen sich Paten und Flüchtlinge kennen. Dabei legen Flüchtlinge und Paten gemeinsam fest, welche und wie viel Unterstützung benötigt wird. Die Paten helfen den Flüchtlingen auf Wunsch bei Behördengängen, Arztbesuchen, Sprachunterricht, Arbeitsaufnahme und vielem mehr.

Verein »Coswig – Ort der Vielfalt e.V.«

Die Initiative »Coswig – Ort der Vielfalt« ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Bürgern, Arbeitskreisen, Kirchen, Vereinen und Institutionen aus Coswig und Umgebung, geleitet durch den gleichnamigen Verein. Unterschiedlich ausgerichtete Arbeitskreise helfen Flüchtlingen und Asylsuchenden unter anderem beim Spracherwerb, bei der Ausbildungs- und Arbeitssuche sowie über Patenschaften im alltäglichen Leben. Darüber hinaus tragen regelmäßige Treffen und Feste zu einem interkulturellen Austausch zwischen den Flüchtlingen und den Einwohnern Coswigs bei.

Staatsministerin besucht Preisverleihung von »selbstverständlich menschlich – DER PREIS«

Logo: Zwei Hände und der Slogan »selbstverständlich menschlich - der Preis« auf blauem Grund

Die zweite Preisverleihung von »selbstverständlich menschlich – DER PREIS« fand am 03. Dezember im Alten Gasometer in Zwickau statt.
(© Sächsische Jugendstiftung)

Am 03. Dezember 2015 war die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, bei der inzwischen zweiten Vergabe von »selbstverständlich menschlich – DER PREIS« im Alten Gasometer in Zwickau zu Gast. Insgesamt fünf Preisträger zeichnete die Ministerin in Zwickau aus.

»selbstverständlich menschlich – DER PREIS« ist ein Projekt der Sächsischen Jugendstiftung in Kooperation mit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, dem Kinder- und Jugendring Sachsen e. V. und der Stiftung Demokratische Jugend. Mit diesem Preis werden engagierte junge Menschen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich für geflüchtete Menschen einsetzen, ihnen helfen und diesen Menschen durch ihr Engagement zeigen, dass sie hier in Sachsen willkommen sind.

»Am Beispiel der ausgezeichneten Gruppen und Projekte wird wieder einmal deutlich, dass man auch mit wenig Mitteln und im Kleinen Zeichen setzen kann. Die Jugendlichen zeigen uns worauf es beim Engagement ankommt: Mut, Kreativität und Herz«, so Ministerin Köpping zur Preisverleihung.

In diesem Jahr wird der Preis in Höhe von jeweils 500,00 Euro fast 40 Mal im Rahmen von fünf Veranstaltungen in ganz Sachsen vergeben. Bewerben konnten sich Gruppen junger Menschen zwischen 12 und 27 Jahren.

Auftakt der X-MAS-TRAM 2015 mit Schirmherrin Petra Köpping

Foto: Ministerin Petra Köpping mit Organisatoren und Unterstützern der X-MAS-TRAM

Staatsministerin Petra Köpping zusammen mit DVB-Vorstand Lars Seiffert und Hans-Josef Helf, Vorstand des X-MAS TRAM e.V.
(© SMGI)

Nach vierjähriger Pause hat sich die X-MAS-TRAM wieder auf Tour begeben. Ursprünglich für ausländische Studierende gedacht, die Weihnachten nicht allein verbringen sollten, hat sie sich in diesem Jahr für andere Migrantinnen und Migranten geöffnet. Staatsministerin Petra Köpping, die Schirmherrin der X-MAS-TRAM, gab am 2. Dezember das Startsignal für die Bahn in Dresden Plauen. In diesem Jahr wurde ein Teilnehmerrekord erzielt.


Viele Menschen, die hier in Dresden leben, haben nicht die Möglichkeit, über die Weihnachtsfeiertage nach Hause zu ihrer Familie zu reisen. Damit keiner an den Feiertagen allein sein muss, wurde 2008 das Projekt X-MAS-TRAM ins Leben gerufen. X-MAS-TRAM vermittelt Weihnachtspatenschaften von deutschen Familien oder Studierenden für Studierende aus dem Ausland sowie für Migrantinnen und Migranten. Die Patenschaften beinhalten zum Beispiel gemeinsame Abendessen, Bastelnachmittage oder Touren durch die Sächsische Weihnachtslandschaft.


„Eine Patenschaft für die Weihnachtstage zu übernehmen, ist eine sehr schöne Idee. Das Ziel, Menschen ganz unterschiedlicher Herkunft zu verbinden, unterstütze ich gern. Ich hoffe, dass sich viele Dresdnerinnen und Dresdner zu einer solchen Patenschaft bereiterklären, die vielleicht über die Feiertage hinaus andauert“, so Ministerin Köpping.

Sachsen intensiviert Kampf gegen häusliche Gewalt

Foto: Gleichstellungsministerin Petra Köpping mit Vertreterinnen von Landesärztekammer Sachsen und Universitätsklinikum Dresden

V.l.n.r.: Dr. med. Patricia Klein, Ärztliche Geschäftsführerin der Sächsischen Landesärztekammer; Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration; Dr. med. univ. Julia Schellong, Leitende Oberärztin, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus
(© SMGI)

Häusliche Gewalt gegenüber Partnern, Kindern oder weiteren Familienangehörigen wird immer noch viel zu häufig als »Privatstreitigkeit« abgetan. Viele Opfer schweigen aus Scham und Angst oder sehen in ihrem eigenen Verhalten den Auslöser für das, was passiert ist. Das muss sich ändern! »Wir brauchen ein breites Bündnis, um Betroffenen Hilfe zu geben. Eine Schlüsselrolle haben dabei die Ärztinnen und Ärzte, die wir noch stärker sensibilisieren und unterstützen wollen, um Fällen von häuslicher Gewalt schneller auf die Spur zu kommen«, erklärt die sächsische Gleichstellungsministerin Petra Köpping. Deshalb hat die Ministerin die Informationsoffensive für Ärzte und weiteres medizinisches Personal intensiviert. Unterstützung erhält sie dabei von der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden sowie der Landesärztekammer und der Landeszahnärztekammer.

Studie als Basis für erweiterten Leitfaden

Um eine aussagekräftige Datenbasis zum Thema häusliche Gewalt zu erhalten, werden derzeit 20.000 Ärzte und Zahnärzte in Sachsen befragt. Hauptsächlich wird gefragt, wie die Ärzte mit Betroffenen umgehen, wie sie in Hilfenetzwerke eingebunden sind und welche Hilfe etwa in Form von Handlungsanleitungen und Fortbildungen nötig ist, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Anhand der Ergebnisse dieser flächendeckenden und bundesweit einzigartigen Studie soll der Leitfaden für sächsische Ärztinnen und Ärzte aktualisiert sowie erweitert werden.

Freistaat Sachsen erhöht Fördermittel

Um Häusliche Gewalt zu bekämpfen, setzt der Freistaat darüber hinaus auf eine stärkere Förderung des gesamten Hilfssystems. Für das Jahr 2016 ist eine erneute Erhöhung der Fördermittel geplant. Für Frauen- und Kinderschutzeinrichtungen stehen dann bis zu 637.300 Euro an Haushaltsmitteln bereit; für die Interventions- und Koordinierungsstellen 487.500 Euro. Hinzu kommen jährlich 216.000 Euro für drei Täter-Beratungsstellen im Freistaat.

Wettbewerb »Unternehmen für Toleranz« 2015/16

Foto: Foto einer Broschüre mit dem Titel »Unternehmen für Toleranz«

Der Titel »Unternehmen für Toleranz« wird zum dritten Mal vergeben.
(© ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.)

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, ruft sächsische Unternehmen dazu auf, sich für den Titel »Unternehmen für Toleranz« zu bewerben, den der Verein »ARBEIT UND LEBEN Sachsen« zum dritten Mal vergibt. Mit dem Titel werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich für Integration, Vielfalt und Toleranz und gegen Diskriminierung und Rassismus einsetzen.

Neben Ministerin Petra Köpping unterstützen Iris Kloppich, Vorsitzende des DGB Sachsen, Bodo Finger, Präsident der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft und Grit Hanneforth, Geschäftsführerin des Kulturbüro Sachsen den Wettbewerb ebenfalls.

Der Titelwettbewerb richtet sich sowohl an kleine und mittlere als auch an Großunternehmen in Sachsen. »Wer in seinem Betrieb eine Unternehmenskultur der Toleranz fördert, wer die interkulturellen Kompetenzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördert, wer für benachteiligte, sozial schwache Menschen oder Migrantinnen und Migranten den Zugang in sein Unternehmen schafft, der soll ausgezeichnet werden«, erklärt Petra Köpping.

Welche Aktivitäten werden ausgezeichnet?

  • Einschlägige Qualifizierungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Öffentlichkeitswirksames Eintreten für Toleranz und Vielfalt, z.B. für Menschenrechte, Demokratie und Beteiligung im Unternehmen
  • Dokumentiertes Engagement der Belegschaft
  • Bereitstellung von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für Menschen mit erschwerten Voraussetzungen, z.B. geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive
ARBEIT UND LEBEN Sachsen e.V.
Detaillierte Informationen zum Bewerbungs-und Auswahlverfahren sowie zur Titelverleihung
Medieninformation vom 20. November 2015
Medieninformation vom 20. November 2015

Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen Workshops haben begonnen

Foto: Petra Köpping im Gespräch mit den Workshop-Teilnehmern

Die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping im Gespräch mit den Workshop-Teilnehmern am 12. November in Dresden.
(© SMGI)

Im Oktober hatte die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, Vertreterinnen und Vertreter der Organisationen von LSBTTIQ (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und queere Menschen) gemeinsam mit interessierten Gruppen aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft zu mehreren Beteiligungsworkshops nach Dresden eingeladen.

Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. aus Gewerkschaften, Kirchen und Organisationen der LSBTTIQ haben sich für diese Workshops im Rahmen des Landesaktionsplans zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen angemeldet. Am 12. November besuchte Ministerin Köpping einen der Workshops in Dresden. » Dort habe ich eine ernsthafte und qualifizierte Diskussion erlebt, die geprägt ist vom Respekt für den oder die andere«, so Petra Köpping.

Zuhören, Impulse sammeln, Vorschlag formulieren, entscheiden

In den Workshops wird vor allem über die Themen Bildung, Arbeitswelt, Gesundheit oder Antidiskriminierung beraten. Aus den Ergebnissen werden konkrete Maßnahmen für den Landesaktionsplan entwickelt. Mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen wird im kommenden Jahr begonnen. Ziel ist es, die Toleranz gegenüber den verschiedenen Lebensformen in Sachsen zu stärken und für Probleme zu sensibilisieren, mit denen die Betroffenen häufig konfrontiert sind.

Große Resonanz auf Förderrichtlinie »Integrative Maßnahmen«

Am 01. Oktober 2015 endete die erste Antragsfrist für die Richtlinie »Integrative Maßnahmen«. Allein von Verbänden und Vereinen sind rund 450 Anträge eingegangen. Darüber hinaus haben auch alle kreisfreien Städte und Landkreise Sachsens Anträge eingereicht.

»Die Resonanz ist überwältigend und ein Beweis für die vielfältige Integrationsarbeit der Ehrenamtlichen und der Kommunen«, sagte die Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Frist verpasst?

Träger, die die Antragsfrist in diesem Jahr nicht einhalten konnten, haben die Möglichkeit, bis zum 28. Februar 2016 ihre Anträge einzureichen. Die damit beantragten Projekte können dann am 01. Mai 2016 beginnen. 

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Kontakt

Pressesprecherin der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Alexandra Kruse

  • Besucheradresse:
    Bautzner Str. 19a, 01099 Dresden (Zufahrt über Böhmische Straße)
  • Postanschrift:
    Albertstraße 10, 01097 Dresden
  • Telefon:
    (0351) 56 45 49 10
  • Telefax:
    (0351) 56 45 49 09
  • E-Mail

Bürgerbeauftragte der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Dr. Theresa Schmotz

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    Bautzner Straße 19a, 01099 Dresden (Zufahrt über Böhmische Straße)
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